27. Januar 2009

Ideen tauchen immer wieder aus der nebelhaften Erinnerung auf und begleiten mich ein Stück des Weges.
Ich erinnere mich an eine Serie von Ateliergesprächen, zu denen auch ein Katalog erschienen ist. Dort findet sich ein Foto, auf dem ich redend und zeigend auf das Modell einer Installation abgebildet bin.
Auf dem weiteren Weg anläßlich einer Ausstellung, die zumeist Arbeitsstände von Arbeiten zeigte und deshalb „in Arbeit“ betitelt war, gab es eine Überarbeitung dieses Modells zu sehen. Nun am Ende einer geschätzten Zeit von 6 Jahren, findet sich das entstaubte Modell im Atelier auf einem Tisch zu einer Fotoserie wieder, die die Grundlage für eine Projektbeschreibung sein wird.
Ich bin selbst gespannt, wie lange mich diese Idee noch begleiten wird, wie viele Veränderungen sie durchlebt, bevor sie eine, wie auch immer geartete Realisierung erlebt.
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Verfasst von veitraum
25. Januar 2009
Notwendige Zeitdiebe (Momo grüßt freundlich) halten mich am Schreibtisch. Dieser Eintrag ist es nicht, sondern ein Bewerbungsschluß für eine jurierte Ausstellung rückt unaufhaltsam näher.
Die Unterlagen sind mittlerweile versandfertig eingetütet. Nur die richtigen Postgebühren zu finden, bereitet mir einiges an Kopfzerbrechen. Doch mich darüber zu ärgern, habe ich mittlerweile aufgegeben, da die Post als Feindbild nicht mehr taugt, seit sie privatisiert ist (Ebbo, wie geht es dir damit?).

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Verfasst von veitraum
21. Januar 2009
Der Kulturseite der Tageszeitung geht es an den Kragen. Weitaus wichtigere Ereignisse laufen ihr den Rang ab.
Da stehen sie und blasen ihr Halali, die Grünröcke, die sich die Pflege und Hege der heimischen Wald- und Flurlandschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Vor ihnen ausgebreitet die erjagte Strecke, geometrisch ausgerichtet, eine konstruktivistische Arbeit. Das Gras und die Schneereste blutgefärbt.
Ich glaube den Argumenten der meisten dieser rotgesichtigen Männer (immer mehr mischen sich auch Frauen darunter) nicht. Hier geht es um reine Triebbefriedigung und die Lust an der Jagd. Warum gibt das eigentlich niemand zu? Was bleibt dem Viehzeug anderes übrig als sich abschießen zu lassen, wenn in der Nähe von Wohngebieten für die Wildschweine Futterplätze einegrichtet werden, die natürlichen Feinde auch auf der Strecke bleiben und sich in der Nähe von Hochsitzen wie durch Zufall Rüben und Kartoffeln stapeln.
Eine dieser Einrichtungen konnte ich auf einer schmalen ca. 400m langen Lichtung bewundern. An jeder Seite befand sich einer dieser hochbeinigen Sitzplätze. Genau in der Mitte, auf einen mannshohen Pfahl ein Leckstein für Rotwild plaziert. Kommentarlos, waidmannsheil.
Aber zurück zu meiner Tageszeitung. Wenn die Urinstinkte bedient werden, bleibt nicht nur das Wild auf der Strecke.
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Verfasst von veitraum
16. Januar 2009
Da eine geschriebene Ausstellungsübersicht manchmal recht langweilig wirkt, habe ich begonnen, die Ausstellungstitel mit Bildern der Ausstellungen zu verlinken. Begonnen habe ich mit der Ausstellungsansicht der Ausstellung „Sprung in die Leere“ von 2007, in der Galerie Süd, in Magdeburg.
Inwieweit ich das zurückgerichtet für die anderen gelaufenen Ausstellungen aufarbeiten werde, kann ich noch nicht sagen, doch für die neuen Ausstellungen wird es zur Pflicht.
Dabei habe ich auch gelernt, den Link in einem neuen Fenster zu öffnen, so dass das Fenster aus dem der Link aufgerufen wurde, erhalten bleibt.
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Verfasst von veitraum
11. Januar 2009
„From Classic To Klezmer – Part II“
Am Ende dieses fantastischen unplugged Konzertes mit Klarinette und Orgel in der St. Marienkirche in Isenbüttel, nahm sich Giora Feidman ein Mikrofon und sprach noch einige bewegende Worte.
Er werde oft gefragt warum er in so kleinen, schmalen und kalten Kirchen seine fantastische Musik spiele, wo er doch auch in Berlin in der Philharmonie und in Tokio spiele. Er antwortet darauf, dass er diese Frage nicht verstehen würde, da er für die Menschen spielt und das es ihm wichtig ist, auch als Jude in einer deutschen Kirche unabhängig von der Religion spielen zu können.
Er kann nicht verstehen, warum es noch über 20 Kriege überall auf der Welt gibt. Warum noch Menschen getötet werden, um Konflikte lösen zu wollen und dass es für ihn, nachdem er über 50 Jahre in Israel lebt, nicht nachvollziehbar ist, was dort zur Zeit passiert.
Nach diesen Worten spielte er, durch den Mittelgang gehend, noch ein kleines Lied aus Versatzstücken deutscher, israelischer und pälästinensischer Melodien, bevor er uns nachdenklich in die kalte, frostige Nacht entließ.
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Verfasst von veitraum
10. Januar 2009
Geschafft!!! Die Ausstellungsvorbereitung ist abgeschlossen.
Probehängung, alles hält….

….und eingepackt.

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Verfasst von veitraum
9. Januar 2009
Das neue Jahr hat schon ein paar Tage verstreichen lassen. Die ersten Sonnenstrahlen haben es noch nicht geschafft die Eiseskälte zu vertreiben. Da ist die Gelegenheit günstig, meinen neuen Newsletter im neuen Gewand vorzustellen.
veitraum_neuigkeiten eins_januar 2009
Hier zum Herunterladen und natürlich auch auf der Newsletterseite. Dort befindet sich weitere Lektüre, die neben einem Tee die Frostzeit verkürzen hilft.
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Verfasst von veitraum