Heimat, kein Plural II

16. Oktober 2009

 Nachzureichen ist die zweite, ausgestellte Arbeit von mir, neben „Zahnspange“, in der sehenswerten Jahresausstellung des BBK Braunschweig.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen in dem die Positionen der einzelnen, teilnehmenden Künstler dargestellt sind.

heim@

„heim@“, 2009, Linoldruck und Acryl auf Spanplatte, 45 x 60 cm


Heimat, kein Plural!

24. September 2009

Zahnspange

„Zahnspange“, 2009, Acryl auf Spanplatte, 60 x 45 cm

Quellenangabe: Text mit freundlicher Genehmigung Judith Kuckart und Shirana Shabazi, „Wer dreimal die gleiche Bar betritt hat ein Zuhause im Stehen“, JRP Ringier Kunstverlag, Zürich 2006 

„Zahnspange“ ist eine der Arbeiten, die von mir in der Jahresausstellung „Heimat, kein Plural!“ des BBK Braunschweig, in der Torhaus-Galerie, zu sehen sein wird.

Die Eröffnung der sehenswerten Ausstellung, die die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten des Themas und somit auch des Jahresprogramms widerspiegelt, erfolgt am 8. Oktober um 20 Uhr in der Humboldstrasse 34, in Braunschweig, und ist dann, zu den gewohnten Öffnungszeiten bis zum 8. November, in beiden Torhäusern, zu sehen.


Ort

23. Juli 2009

Ort Arbeit

„Ort“, 2009, 60 x 45 cm, Mischtechnik auf Leinwand auf 16 mm Spanplatte

Ort“ ist eine von drei Arbeiten, die in den letzten Wochen für die Jahresausstellung des BBK Braunschweig entstanden sind, die im Oktober mit dem Titel „Heimat-kein Plural“ eröffnet wird.

Die, hier nicht zu sehenden Arbeiten, werden in der Ausstellung gezeigt. Die Arbeit „Ort“, wird nicht dort zu sehen sein.

So nutze ich die Gelegenheit sie an diesem Platz auszustellen. Zumal mir diese Aussortierte, bei jedem neu Betrachten, immer besser gefällt.


Abbautag

27. Februar 2009

Fast pünktlich stürme ich die Treppe in der Stadtbibliothek hinauf. Draußen hat sich nach dem ersten Andeuten des Frühling ein leichtes Nieseln eingestellt. Doch für nächste Woche hat sich T-Shirt-Wetter angekündigt. 15 Grad sollen es werden und irgendwie ist das noch nicht wirklich zu glauben und auch nicht wirklich der Grund, warum ich mit Luftpolsterfolie bepackt diesen Weg begehe.

Die Ausstellung „Ideal und Menschlichkeit – 60 Jahre Menschenrechte“ wird abgebaut.

Im Ausstellungsraum hat das große Wuseln bereits eingesetzt. Die Ersten haben ihre Arbeiten bereits von den Wänden geholt, knieen auf dem Boden, kämpfen damit alles sicher zu verpacken, um es dem entsprechenden Lager zu übergeben.

Die Zeit erlaubt nur ein kurzes Hallo, hier und da ein knappes Gespräch und nach kurzer Zeit zeigt sich der Raum verwandelt, karg und schmucklos. Ein Besucher jagt mir noch ein kurzes, ihr habt es aber nicht lange ausgehalten, entgegen und bevor ich etwas entgegnen kann, die Bestätigung, dass nun doch etwas fehlt. Der eigene Kampf mit der Folie, mit den Klebestreifen, das Wuchten ins Auto und schon bin auch ich wieder selbst auf der Autobahn und diese Ausstellung Geschichte.


etwas Neues auf der Seite AUSSTELLUNGEN

16. Januar 2009

Da eine geschriebene Ausstellungsübersicht manchmal recht langweilig wirkt, habe ich begonnen, die Ausstellungstitel mit Bildern der Ausstellungen zu verlinken. Begonnen habe ich mit der Ausstellungsansicht der Ausstellung „Sprung in die Leere“ von 2007, in der Galerie Süd, in Magdeburg.

Inwieweit ich das zurückgerichtet für die anderen gelaufenen Ausstellungen aufarbeiten werde, kann ich noch nicht sagen, doch für die neuen Ausstellungen wird es zur Pflicht.

Dabei habe ich auch gelernt, den Link in einem neuen Fenster zu öffnen, so dass das Fenster aus dem der Link aufgerufen wurde, erhalten bleibt.


die fehlende Einladungskarte

8. Januar 2009

ideal-und-wirklichkeit-karte


Ideal und Wirklichkeit – 60 Jahre Menschenrechte

7. Januar 2009

Das kleine blaue Heft, das ich als Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema in die Hand bekommen habe, enthält die 30 Artikel, die der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zugrunde liegen. 30 Artikel, die am 10. Dezember 1948 durch die Vereinten Nationen verabschiedet wurden und die nach den furchtbaren Kriegen als Basis dienen sollten, für ein glückliches und friedliches Miteinander auf dem Planeten Erde.

Wie ist nun die eigene Wahrnehmung zu diesem Thema und wie sieht eine mögliche künstlerische Umsetzung aus?

Mit der Frage um die künstlerische Umsetzung konfrontiert, kristallisierten sich für mich sofort 2 meiner Arbeiten heraus, die auch in der Ausstellung hängen werden. Die 4-teilige Arbeit „ohne Schuld“, die mit dem Artikel 11 (Unschuldsvermutung) korrespondiert, sowie die 2-teilige Arbeit „sumsum“.

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Hände, die durch den Boden stoßen und sich dem darüber liegenden Himmel entgegen strecken. Der darunter liegende Raum, grau, geschlossen und fensterlos, ist mit dem Summen einer Anlage gefüllt.

Hierauf können viele Artikel assoziiert werden. Unter anderem Artikel 3 (Recht auf Leben und Freiheit), Artikel 4 (Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels) oder auch Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit).

Bei der Frage wie es mit der Verwirklichung der Ziele aussieht, ziehen Bilder von Kriegshandlungen, Flüchtlingslagern, hungernden Kindern, Kindersoldaten und wesentlich dichter dran, von Politikern, die unsere Freiheit durch Beschneidung der Bürgerrechte sichern wollen, an mir vorbei und sensibilieren die eigene Aufmerksamkeit für das nähere Umfeld.

Die Ausstellung, als Gruppenausstellung mit 13 Künstlern des BBK Braunschweig konzipiert, wird am 14. Januar im öffentlichen Raum, in der Stadtbibliothek Braunschweig eröffnet. Sie ist dort bis zum 27. Februar zu sehen.

Zur Begrüßung spricht Wolfgang Laczny, Kulturdezernent der Stadt Braunschweig. Die Einführung in die Thematik spricht Prof. Dr. Karl-Peter Fritsche von der Universität Magdeburg und die Einführung in die Ausstellung übernimmt die Kunsthistorikerin Dr. Ute Maasberg.

Im Rahmen der Ausstellung erzielte Erlöse gehen zu 25% an die Menschenrechtsorganisation amnesty international.

Die teilnehmenden 13 Künstler des BBK Braunschweig sind INGRID AHRENS, GERD DRUWE, ZINATE ENGEL, ANDREAS GREINER-NAPP, IRENE HEIMSCH, SUSANNE HESCH, HELGE KARNAGEL, JONAS KARNAGEL, MANUELA KNAUT, MONIKA LANGROCK, INGO LEHNHOF, JÜRGEN NEUMANN, sowie ich, VOLKER VEIT.


hineingetappt

6. Januar 2009

Es mutet sich fast wie ein Winterschlaf an. Am nächsten Montag ist die Anlieferung  meiner Arbeiten zur Ausstellung, die am Mittwoch dann eröffnet wird. Die Arbeiten sind schon lange fertig. Da habe ich mich beruhigt zurück gelehnt. Und nun stellen sich mir dann doch wieder, kurz vor Schluß, die noch zu beantwortenden Fragen:

- ist meine persönliche Pressearbeit erledigt?

- sind die Arbeiten hängefertig vorbereitet?

- wen habe ich sonst noch vergessen zu informieren?

und was das Schlimmste ist, ich habe an meine Leser noch keine guten Wünsche für das neue Jahr verteilt, was ich hiermit nachhole.

Ich wünsche Euch/Ihnen allen ein attraktives und spannendes neues Jahr und freue mich auf unsere Treffen, auf dieser Seite und im richtigen Leben.


Ausstellungsvorbesprechung

3. Dezember 2008

Überraschend eingeladen, finde ich mich zum vereinbarten Zeitpunkt in der Galerie ein, in der schon einiges an Geschäftigkeit herrscht. Gleichzeitig zu diesem Termin wird eine Ausstellung aufgebaut. Leises Hämmern aus den angrenzenden Räumen wird die Besprechung begleiten. Da wir uns untereinander mehr oder weniger kennen, sind die ersten Gespräche bereits im Gange.

Die Fahrt hierher war grauselig. Der Himmel hatte seine Pforten geöffnet, auf der Autobahn spritzte der Wassernebel von den Reifen der LKWs aufgewirbelt weit über die Höhe meines Autos und verwandelte in der schon herrschenden Dunkelheit die Fahrt in ein Tasten nach der richtigen Spur. Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit (neben dem Künstlerleben).

Am Ende des Abends sind alle zufrieden. Die ausgesuchten Bilder wurden diskutiert, Rahmenbedingungen abgesteckt. Der Rest ist Feinarbeit und spielt sich für jeden der Beteiligten im eigenen Bereich ab.

Das neue Jahr beginnt für mich im alten, gut und unerwartet mit einer Ausstellungsbeteiligung, mit 2 Arbeiten zum Thema „Menschenrechte“.